WIFI KLAGENFURT MIT ARCHITEKT REINHOLD WETSCHKO
LANDESBAUPREIS

Ausgangspunkt war ein Altbau nahe der alten Uhrbandfabrik Hirsch. Dieser Eckbau wurde mit einem Stahlaufbau, neuen Fassaden und einer zur Kreuzung heraus ragenden Glaskanzel überformt, als „Anker“ des Areals gestaltet und innen reorganisiert. Rückgrat der Anlage ist der 100 m lange Trakt, der von der Koschutastraße aus das Grundstück durchmisst. Hier liegen unten Café, Foyer und Werkstätten, im Stockwerk die Lehrsäle und Labors. Zwischen Längs- und Eckbau entstand ein fast idyllischer Pausenhof.

Die Werkstättengruppen schließen ostseitig an den Längsbau an. Alle Bauteile sind durch Gänge und Brücken verbunden, die Fassaden in Aluminium und Glas knapp und klar über die Tragrahmen geschichtet. Für die Landespreisjury 2001 schrieb W. M. Chramosta: „Das WIFI schafft überzeugende räumliche Situationen in einem zuvor deklassiert wirkenden Bereich der Stadt.“

Otto Kapfinger