WETTBEWERB 2.Preis

Städtebau - Ortsraum

Der Entwurf positioniert einen keilförmigen Baukörper mit quadratischem Grundriss und begrünter Dachfläche in die teils amorphen Baukörperstellungen der Umgebung.

Die Anbindungen des Neubaus an den Bestand erfolgt durch feingliedrige, teils transparente ebenerdige Kuben.

Die völlige Barrierefreiheit wird durch Rampen mit geringer Neigung erreicht. Der Hauptzugang erfolgt im Süden über einen neugestalteten Platz mit Bepflanzung und Infrastruktur .Der zweite Zugang im Norden erfolgt über den Parkplatz der NMS über eine neu errichtete Zufahrtsrampe für die Küchenanlieferung.

Der Baumbestand im Norden bleibt zum größten Teil erhalten. Beide Zugänge sind von den Parkplätzen der Umgebung auf kurzen Wegen erreichbar.

Funktionelle Kriterien

Die geforderten Funktionen sind kompakt angeordnet und weisen ein hohes Maß an Flexibilität auf. Durch das eingefügte Atrium entstehen helle lichtdurchflutete Innenräume mit Blickbeziehungen zwischen Außen- und Innenraum.

Die abgesenkte Turnhalle wird durch eine transparente Wand zwischen dem Zuschauerbereich und der Erschließung / Mensa in das oberirdische Raumgefüge integriert. Die Hauptbelichtung der Saalfläche erfolgt vom Westen über Glasflächen mit vorgelagerten Betonlamellen. Die barrierefreie Erschließung der Sporthalle erfolgt durch einen Aufzug. Alternativ wird eine Rampenlösung ohne Lift angeboten. Der Ausgang von den Umkleiden ins Freie erfolgt über die zentral gelegene Haupttreppe entlang des Atriums.

 Die Mensa zeichnet sich durch  direkte Beziehungen zum Außenraum, Flexibilität und die Möglichkeit zur temporären Erweiterung (Erschließungszonen) aus. Die gewünschte temporäre  Teilbarkeit  ist gegeben. Das Atrium dient in den warmen Jahreszeiten sowohl als Refugium als auch als Funktionsfläche für den Mensabetrieb.  Die Sanitäranlagen sind ebenerdig barrierefrei gut erreichbar  positioniert.

Küche und Lager sind im Norden angeordnet und für die Anlieferung vom Parkplatz der NMS über eine begrünte Zufahrtzone (Rasenschotter / Rasensteine) erreichbar.

Die Anbindungen der einzelnen Einrichtungen zu Turnhalle und Mensa sind durch kurze, lichtdurchflutete Wege gekennzeichnet. Eine funktionelle Trennung der unterschiedlichen Altersgruppen ( KIGA, VS, NMS ) ist durch die angebotene Anordnung der einzelnen Raumgruppen gegeben.

Baukünstlerische Aspekte

Das äußere Erscheinungsbild ist geprägt durch seine optimierte Lage im Bestandsgefüge und die zurückhaltende Formensprache eines keilförmigen Baukörpers mit begrüntem Dach und integriertem Atrium ( lichtdurchflutete Innenräume ). Die Höhenentwicklung gewährt dem Umfeld genügend Licht und Raum. Die so  gewählte Baukörperkonfiguration präsentiert sich als gewünschtes Herzstück des Campus.

Dem Hauptzugang im Süden wird ein Platz in mediterranem Flair mit schattenspendenden Schirmplatanen und Sitzgelegenheiten vorgelagert.

 Die Gebäudestruktur wird durch seine  harte Schale (Beton) und  einen weichen Kern (Holzoberflächen, Holzfenster,  Akustikpaneele, etc.) geprägt.

Das begrünte Dach integriert den Neubau in das gewachsene Umfeld und erweitert optisch den „ grünen Bewegungsteppich“ zwischen den Schulen.

Der Mensazone im Osten ist ein gestalteter Außenbereich mit überdachten Terrassen (seilgeführte Spannsegel) Grünflächen mit Gräsern, Schilf und Bambusbepflanzung sowie eine Rasenspielfläche, Funcourt, Parcourt und Hartplatz im Osten vorgelagert.

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